20. September 2026 · 1 Min. Lesezeit
Der CO2-Fußabdruck deines Einkaufs, in Zahlen
Die meisten Kassenbons verraten nichts über CO2. Man bekommt eine Summe in Euro, keine Summe an Wirkung. So sieht ein ganz normaler Bon aus, sobald man ihn mit Climfy scannt — sechs Artikel, eingestuft als Light, Medium oder Heavy.
| Artikel | Stufe | Geschätztes CO₂e |
|---|---|---|
| Baby-Spinat | Light | ≈0,2 kg |
| Bio-Bananen | Light | ≈0,3 kg |
| Hafermilch | Light | ≈0,9 kg |
| Freilandeier | Medium | ≈2,8 kg |
| Cheddar-Käse | Heavy | ≈4,1 kg |
| Rinderhackfleisch | Heavy | ≈13,5 kg |
Ein paar Dinge fallen sofort auf.
Pflanzliche Produkte liegen fast alle bei Light. Spinat, Bananen und Hafermilch bleiben alle unter 1 kg CO₂e. Anbau und Transport von Obst und Gemüse sind vergleichsweise CO2-arm, selbst über eine gewisse Strecke.
Milchprodukte und Eier liegen dazwischen. Freilandeier erreichen Medium — tierische Produkte tragen mehr eingebettetes CO2 als pflanzliche, bleiben aber deutlich leichter als rotes Fleisch.
Rotes Fleisch und gereifter Käse machen den Großteil aus. Rinderhackfleisch allein (≈13,5 kg CO₂e) wiegt mehr als die anderen fünf Artikel zusammen. Rinderhaltung ist in fast jeder Phase CO2-intensiv — Landnutzung, Methan, Futterproduktion — und das zeigt sich direkt in der Zahl.
Das heißt nicht, dass man einen bestimmten Artikel streichen muss. Es heißt, zu wissen, welcher Posten auf der Liste tatsächlich am meisten wiegt — damit man, wenn man will, informiert tauschen kann: Hafermilch statt Milchprodukte, ein paar Abende pro Woche ein pflanzliches Gericht statt Rindfleisch — ganz ohne Tabellenkalkulation oder Fachartikel.
Genau darum geht es bei Climfys Scan-Funktion: Kamera auf einen Bon, einen Barcode oder ein Produkt richten und in Sekunden ein Light/Medium/Heavy-Ergebnis bekommen.
Verfolge deinen eigenen CO2-Fußabdruck